Workshops zu Klimagerechtigkeit, Umbruch, Utopien & Co.

Was bedeutet Klimagerechtigkeit? Und wie lässt sie sich in Zeiten des Umbruchs solidarisch erkämpfen? Welches politische Engagement passt zu mir? Und wie finde ich einen Umgang, mit den vielen Emotionen, die die aktuellen Krisen in mir auslösen? Was hilft gegen Rechtsextremisten? Und wie komme ich meiner Utopie einen Schritt näher?

Wir bieten eine Vielzahl verschiedener Workshops und Seminare, in denen Menschen gemeinsam nach Antworten suchen können. Nachfolgend geben wir dir einen Überblick unserer Methoden und der Themenfelder, zu denen wir gerade besonders intensiv arbeiten.

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Modular

Menschen verstehen besser, wenn sie sich mit Inhalten beschäftigen können, die ihrem Wissens- und Erfahrungsstand entsprechen. In unseren Workshops kombinieren wir Grundlagen und Weiterführendes modular je nach Lerngruppe.

Grundlagen

Klimagerechtigkeit verstehen

In diesem Themenbereich stehen die Grundlagen der Klimakrise und ihre Verbindung zu sozialer Ungleichheit im Mittelpunkt. In den Workshops diskutieren wir, warum die Folgen der Klimakrise ungleich verteilt sind und welche Fragen von Verantwortung und Gerechtigkeit sich daraus ergeben. Gemeinsam betrachten wir, wie Faktoren wie Klasse, Race, Gender, Behinderung und Alter Betroffenheit und Handlungsmöglichkeiten beeinflussen.

Feministische &
dekoloniale
Perspektiven

Klimagerechtigkeit ist ohne Geschlechtergerechtigkeit nicht möglich. In diesem Themenbereich soll diskutiert werden, wie patriarchale Strukturen, ungleiche Arbeits- und Reproduktionsverteilung und gesellschaftliche Erwartungen die Folgen der Klimakrise verstärken – und warum globale (queer-) feministische Perspektiven zentral für eine klimagerechte Zukunft sind.

Interaktiv

Lernen soll inklusiv sein und Spaß machen. Dafür nutzen wir Kennenlernrunden, Fokussierungsübungen, Positionierungen, World-Cafés, Collagen, Galerien, Kleingruppenarbeiten und vieles mehr – analog wie digital.

Für fast alle

Unsere Workshops sind vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene konzipiert, aber auch für Ältere spannend. Leider sind sie aufgrund sprachlicher oder anderer Hürden nicht immer für alle zugänglich. Wir versuchen das so gut es geht zu ändern.

Variable Länge

Die Länge unserer Workshops kann variabel gestaltet werden. Wir empfehlen mindestens 3 Stunden, damit genügend Zeit ist, um sich kennenzulernen und in neue Inhalte theoretisch und praktisch einzusteigen. Pausen machen wir bedürfnisorientiert.

Beteiligung und
Widerstand für Klimagerechtigkeit

Die Klimakrise stellt Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wie können Demokratie, Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement so gestaltet werden, dass sie gerechte und wirksame Lösungen ermöglichen? Dabei wird deutlich, dass Klimagerechtigkeit eng mit sozialer Gerechtigkeit und antifaschistischem Handeln verknüpft ist. In diesem Themenbereich diskutieren wir Möglichkeiten, Widerstand und Beteiligung wirksam zu verbinden, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.

Klimagerechtigkeit
und
Emotionen

Klimakrise bedeutet nicht nur ökologische, politische und soziale Erschütterung – sie ist für viele Menschen auch eine emotionale Herausforderung. Angst, Wut oder Hoffnung sind nur einige der Emotionen, welche die Klimakrise auslöst. In diesem Themenfeld beschäftigen wir uns mit der Rolle von Emotionen in der Klimabewegung: Welche Gefühle treiben uns an, welche lähmen uns – und wie können wir einen Umgang mit ihnen finden?

Awareness

Wir achten auf ein offenes, konstruktives, wertschätzendes und solidarisches Miteinander, damit sich alle Teilnehmenden wohlfühlen. Dazu gehören auch Fehlertoleranz und ein kritischer Umgang mit strukturellen Ungleichheiten, sowie Maßnahmen (bspw. Redelisten), um diese nicht zu reproduzieren. Wir stellen uns klar gegen jede Form von Diskriminierung. Rassismus, Antisemitismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit und andere Formen von Menschenfeindlichkeit haben in unseren Workshops nichts verloren. Wir sehen unsere Arbeit als Beitrag zu einer kritischen Öffentlichkeit in einer demokratischen Gesellschaft der Vielen.