Onlineworkshops zu Klimagerechtigkeit

In unseren Onlineworkshops erarbeiten wir interaktiv und kollaborativ anwendbares Wissen zu Klimagerechtigkeit. Unsere Onlineworkshops sind für alle offen und die Anmeldung erfolgt direkt über diese Seite. Unsere Konzepte sind an das digitale Format angepasst, weshalb wir die Workshops in Blöcke gegliedert haben.

Methoden, Zielgruppe, Formate

Interaktive Methoden

Lernen soll inklusiv sein und Spaß machen! Dafür nutzen wir Fokussierungsübungen, Positionierungen, World-Cafés, Collagen, Galerien und vieles mehr. Um das online zu schaffen, setzen wir auf eine Mischung aus dem Videokonferenztool Zoom und Mural.

Klimagerechtigkeit und mehr…

In unserem Basisworkshop (B) erarbeiten wir Grundlagenwissen zu Klimagerechtigkeit. Zusätzlich können mehrere thematisch Weiterführende Workshops (W) besucht werden..

Für Alle!

Unsere Workshops sind vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene konzipiert, sind aber auch für die Altersklassen darüber spannend.

3 Stunden

Die Länge unserer Onlineworkshops zu Klimagerechtigkeit beträgt jeweils 3 Stunden, inklusive Pausen. Das ist die perfekte Länge, um tief genug in die Thematik einzutauchen und um noch aufpassen zu können. Flexiblere Formate sind auf Anfrage auch möglich.

Gratis mit Spende

Damit alle Menschen teilnehmen können, ist der Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis nach Selbsteinschätzung . Dieser liegt zwischen 0€ und 40€. Denn Workshops teamen ist ein Beruf. Für Auftragsworkshops nehmen wir faire Honorare.

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Unser Angebot

Unsere Onlineworkshops dauern normalerweise 3 Stunden.

Basisworkshop (B)

Für den Basisworkshop benötigen Menschen kein Vorwissen. Höchstens das Wissen, dass die Klimakrise existiert, ist sinnvoll.

Die Klimakrise betrifft uns alle, aber wir sitzen nicht alle im selben Boot. Ansteigende Meeresspiegel, Dürren, Stürme und andere Auswirkungen bedrohen bereits jetzt das Leben von Menschen im globalen Süden. Die Klimakrise trifft also vor allem die Menschen, die am wenigsten dazu beitragen: Menschen aus dem globalen Süden, Frauen, finanziell schlechter gestellte Menschen. Verantwortlich für diese Auswirkungen sind jedoch Länder des globalen Nordens und der ökologische Fußabdruck wohlhabender und privilegierter Menschen. Im Workshop fragen wir: Was ist Klima(un)gerechtigkeit? Und was können wir daraus für unser politisches Handeln und unseren Alltag mitnehmen?

Dauer: 3 Stunden

Weiterführende Workshops (W)

Weiterführende Workshops sind für Menschen konzipiert, die sich schon einigermaßen mit Klimagerechtigkeit auskennen. Diese Workshops bauen auf dem Basisworkshop zu Klimagerechtigkeit auf. Bei ihnen findet die Technikeinführung 15 Minuten vor dem Workshopstart statt.

Man könnte meinen, dass zumindest das Klima geschlechtsneutral ist. Doch wie kommt es, dass bei Naturkatastrophen oft viel mehr Frauen als Männer sterben? Warum sitzen meist viel mehr Männer am Verhandlungstisch, wenn über Klimapolitik diskutiert wird – obwohl viele Studien zeigen, dass Frauen sich mehr ums Klima sorgen und eher bereit sind, etwas zu ändern? Wie befeuern Vorstellungen von „echten Männern“ die Klimakrise weiter? Und woher kommen all diese Unterschiede überhaupt? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen wir uns auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene, um dem auf die Schliche zu kommen, was soziales Geschlecht und Rollenbilder mit uns und dem Klima machen.

Dauer: 3 Stunden

Einfach gesagt: Wirtschaftswachstum führt zu mehr Produktion führt zu mehr CO2-Ausstoß führt zu mehr Klimakrise. Bevölkerungsgruppen, die unter der Klimakrise leiden, sind zumeist auch von Ungerechtigkeiten des Wachstumszwangs des Wirtschaftssystems betroffen. Doch was lässt sich dagegen tun? Eine Lösung bietet die Postwachstumstheorie an. Sie möchte eine Gesellschaft schaffen, deren Funktionieren nicht mehr auf Wachstum beruht. Ziel des gemeinsamen Wirtschaftens wäre vielmehr, ein soziales und faires Miteinander zu haben, das für alle lebenswert ist. Könnte in einer solchen Gesellschaft die Klimakrise überwunden und Klimagerechtigkeit geschaffen werden?

Dauer: 3 Stunden

Übersicht über den Workshop:

Nach einer kurzen Einführung in Klimagerechtigkeit, wird es mehrere Inputs zu den theoretischen Grundpfeilern unserer Wirtschaft, Wirtschaftswachstum und Postwachstum geben. Nach einer kurzen Pause gibt es eine diskussionsreiche Kleingruppenphase zu praktischen Beispielen für Postwachstum, wobei die Gruppen unterschiedliche Aufgaben haben. Nach der zweiten Pause wird das unterschiedliche Wissen aus den Kleingruppen in einem World-Cafe bei theoretischen Fragestellungen zusammengetragen und darauf aufgebaut. Danach gibt es noch ein Feedback und den Abschluss.

Zehntausende Menschen haben allein in Deutschland 2019 Kohlebagger blockiert, Straßenkreuzungen besetzt oder die Schule geschwänzt, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren. Aber was bringt es bei Demonstrationen auf die Straße zu gehen? Ist es legitim Gesetze zu brechen und zivilen Ungehorsam zu leisten? Und was wurde in der Vergangenheit schon mit zivilem Ungehorsam erreicht? In diesem Workshop diskutieren wir, mit welchen Mitteln wir uns für Klimagerechtigkeit einsetzen und wie wir aktiv werden können.

Dauer: 3 Stunden

Inwiefern trägt das politische System – sprich unsere Demokratie – zur Klimakrise bei? Und wie können wir Demokratie weiterentwickeln, um angemessen auf die Klimakrise zu reagieren? Anhand von aktuellen Beispielen erforschen wir, ob zwischen technikfixiertem grünem Wachstum und vermeintlicher Ökodiktatur weitere, insbesondere emanzipatorischere Ansätze liegen. Welches Potenzial haben etwa Bürger*innenversammlungen für mehr Klimaschutz? Sollte Klimaschutz in die Verfassung aufgenommen werden? Was bedeutet Klimanotstand? Müssten nicht junge Menschen ein größeres Gewicht bei Entscheidungen über ihre Zukunft bekommen? Wir diskutieren mit den Teilnehmenden wie eine „Klimademokratie“ aussehen und unter welchen Bedingungen sie funktionieren könnte.

Die Klimakrise kennt keine Grenzen, für einzelne Menschen sind sie dafür umso wichtiger. Während der globale Norden durch seine Politik und sein Wirtschaften planetare Grenzen überschreitet, schirmt er sich gegen Menschen ab, die auf Grund der Folgen der Klimakrise auf der Flucht sind. Es ist kein Zufall, dass viele politisch rechts-gesinnte Menschen die menschengemachte Klimakrise leugnen. Wie also können wir Klimagerechtigkeit und Antifaschismus zusammen denken?

Dauer: 3 Stunden

Wichtige Informationen für die Teilnahme

  • Unsere Onlineworkshops sind interaktiv. Es ist essentiell, dass Teilnehmende Anfang bis Ende aktiv dabei sind.
  • Die Teilnahme ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte meldet euch daher an! Menschen können auch kurzfristig dazu stoßen, dann können wir die Teilnahme jedoch nicht garantieren.
  • Wir wünschen uns, während des Workshops alle Gesichter sehen zu können. Das ist bei einem interaktiven Workshop für die Gruppenatmosphäre wichtig.
  • Technik: Für die Videotelefonie nutzen wir Zoom. Das kann auf alle gängigen Betriebsysteme heruntergeladen werden. Für die Inhalte des Workshops nutzen wir Mural, das funktioniert im Browser. Für beides ist kein Account nötig. Um mit beidem umgehen zu können, solltet ihr einen Laptop oder ein Tablet zur Verfügung haben. Eine genaue Technikeinführung mit Empfehlungen gibt es am Anfang des Workshops.

Nächste Termine

Anmeldung

Da die Workshops auf 25 Menschen begrenzt ist, benötigen wir eine Anmeldung.Bitte füllt dafür das Formular unten aus. Ihr könnt euch auch spontan einwählen, dann besteht jedoch keine Garantie, dass ihr auch mitmachen könnt.

Ich stimme zu, dass meine angegebenen Daten vom Kipppunkt Kollektiv für die Veranstaltungsvorbereitung elektronisch gespeichert, aber niemals weitergegeben werden dürfen. Diese Zustimmung kann ich jederzeit per Mail widerrufen.(*)

Methoden, Zielgruppe, Formate

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Interaktive Methoden

Lernen soll inklusiv sein und Spaß machen! Dafür nutzen wir Fokussierungsübungen, Positionierungen, World-Cafés, Collagen, Galerien und vieles mehr. Um das online zu schaffen, setzen wir auf eine Mischung aus dem Videokonferenztool Zoom und Mural.

Klimagerechtigkeit und mehr…

In unserem Basisworkshop (B) erarbeiten wir Grundlagenwissen zu Klimagerechtigkeit. Zusätzlich können mehrere thematisch Weiterführende Workshops (W) besucht werden..

Für Alle!

Unsere Workshops sind vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene konzipiert, sind aber auch für die Altersklassen darüber spannend.

3 Stunden

Die Länge unserer Onlineworkshops zu Klimagerechtigkeit beträgt jeweils 3 Stunden, inklusive Pausen. Das ist die perfekte Länge, um tief genug in die Thematik einzutauchen und um noch aufpassen zu können. Flexiblere Formate sind auf Anfrage auch möglich.

Gratis mit Spende

Damit alle Menschen teilnehmen können, ist der Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis nach Selbsteinschätzung . Dieser liegt zwischen 0€ und 40€. Denn Workshops teamen ist ein Beruf. Für Auftragsworkshops nehmen wir faire Honorare.