
Körper.Politik.Wandel. Ein Embodied Toolkit für gesellschaftliche Transformation
31. Oktober von 10:00 - 18:00
Die Welt, wie wir sie bisher kennen, befindet sich im Umbruch. Klimakrise, demokratische Herausforderungen, soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Polarisierung stellen uns vor die Frage: Welche Fähigkeiten und welches Wissen brauchen wir, um diesen Zeiten nicht nur zu begegnen, sondern sie aktiv mitzugestalten und sozial gerecht zu verändern?
Gesellschaftliche Krisen fordern dabei nicht nur unser Denken, sondern auch unsere Körper heraus. Wie bleiben wir handlungsfähig, verbunden und solidarisch in Zeiten von Unsicherheit, Polarisierung und Wandel? Was heißt es Utopien/transformative Visionen erlebbar zu machen? Welche Rolle können Körper, Emotionen und verkörpertes Wissen für gesellschaftliche Veränderungsprozesse spielen?
Das Projekt „Körper.Politik.Wandel. Ein Embodied Toolkit für gesellschaftliche Transformation“ lädt dazu ein, diesen Fragen aus einer verkörperten und somatischen Perspektive nachzugehen. Gemeinsam wollen wir erforschen, ausprobieren und reflektieren, welche Rolle der Körper und Emotionen für eine sozial gerechte Transformation spielen können und konkret anwendbare Werkzeuge teilen und gemeinsam weiterentwickeln.
Nicht alleine, sondern mit euch!
In einem gemeinsamen Praxistraining möchten wir mit interessierten Menschen konkrete Methoden, Herangehensweisen und verkörperte Praktiken erkunden und darüber ins Gespräch kommen, um gemeinsam das Embodied Toolkit zu entwickeln.
Das Training ist als partizipativer Co-Creation-Prozess angelegt. In einem experimentellen und offenen Miteinander wollen wir:
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- unsere eigenen Erfahrungen, Praktiken und Erkenntnisse über die Rolle der Körper in politischen Wandel miteinander teilen,
- gemeinsam verkörperte Übungen ausprobieren, reflektieren und (kritisch) im Hinblick auf gesellschaftliche Transformation, Konfliktlösung (?) und soziale Gerechtigkeit diskutieren,
- voneinander lernen und die unterschiedlichen Perspektiven, Fragen und Erfahrungen im Raum einbeziehen.
Dabei ist es egal, ob ihr … politische Bildner*innen, Multiplkator*innen Tanzpädagog*innen, Bewegungs- und Somatikpraktiker*innen, Aktivist*innen oder sonst interessierte Büger*innen seid.
Willkommen sind alle Menschen, die ihre Arbeit oder ihr Engagement stärker mit somatischen Ansätzen sowie gesellschaftlichen und politischen Fragen verbinden möchten – etwa rund um Klimagerechtigkeit, Demokratie, Menschenrechte, Teilhabe oder soziale Transformation.
Anmeldeformular:
Zur Transparenz und Einordnung:
Wo wir aktuell stehen und wer wir sind
Wir sind aktuell sechs Personen aus dem Kipppunkt-Kollektiv, die sich regelmäßig in einer AG zu diesem Thema und Projekt treffen. Wir recherchieren, probieren gemeinsam aus und teilen Erfahrungen aus dem Feld der politisierten Somatik und Verkörperung. Dabei bringen wir ganz unterschiedliche Vorerfahrungen und Schwerpunkte aus den Bereichen Tanz, Embodiment, Somatik, politische Bildung u. v. m. mit.
Die Arbeit im Rahmen des Projekts ist im Feld der politisierten Somatik verankert. Wir verstehen den Körper nicht als einen unpolitischen oder privaten Raum, sondern als einen zentralen Ort, an dem Machtverhältnisse, Privilegien, Diskriminierung und gesellschaftliche Normen wirksam werden – und zugleich als einen Ort von Handlungskraft, Verbundenheit, Widerstand, Wandel und Transformation.
Das Praxistraining im Detail
Methodik und Inhalte
- verkörperte Einzel- und Gruppenübungen (aus dem Bereich Tanz, politisierten Somatik, Embodiment)
- Reflexionsräume und Austausch- und Feedbackformate im Einzel wie in der Gruppe
- kreative (Klein-) Gruppenaufgaben
- gemeinsame Erforschung und Wissensproduktion
- Außerdem: Ausreichend Zeit zur Regeneration und Pause
Zugänglichkeit, Barrieren und Verpflegung
- Räumlichkeiten: Die Räume sind für Rollstuhlfahrende zugänglich (es gibt eine Paar Mini-Schwellen von 1-2 cm, die in Vergangenheit keine Probleme darstellten). Sprich uns gerne an bei Fragen!
- Sprache: Der Workshop wird in deutscher Lautsprache stattfinden.
- Essen und Verpflegung: Veganes Essen (Mittagessen, sowie Snacks) und Getränke sind im Angebot enthalten.
- Kosten: Wir glauben an Solidarität und möchten die Veranstaltung für alle zugänglich machen. Deshalb bieten wir ein solidarisches Preissystem an. Sollte auch der ermäßigte Preis eine finanzielle Hürde für dich sein, melde dich gerne bei uns – wir finden eine Lösung.Unkostenbeitrag:
– 25 Euro ermäßigt
– 45 Euro kostendeckend
– 65 Euro Solipreis (um anderen ein ermäßigtes Ticket zu ermöglichen)
Hinweise: Wir arbeiten bedürfnisorientiert, trauma-informiert und machtkritisch. Das bedeutet, dass jede*r die eigenen Grenzen und Bedürfnisse wahrnehmen und selbst entscheiden kann, ob Berührungen stimmig sind und in welcher Intensität Übungen ausgeführt werden. Es muss nichts vorbereitet werden. Achtet auf bequeme Kleidung in denen ihr euch gut einen Tag bewegen könnt.
Wir bitten euch, solltet, ihr bestimmte Bedürfnisse um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, uns unbedingt vorab zu kontaktieren! Direkt per E-Mail (info@kipppunkt-kollektiv.de) oder über das Anmeldeformular.
Die Weiterbildung wird gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin.
