Bildung zu Klimagerechtigkeit

In unseren Workshops erarbeiten wir interaktiv und kollaborativ anwendbares Wissen zu Klimagerechtigkeit. Unsere Workshop-Module passen wir jeweils individuell auf Zielgruppe, Gruppengröße und Wissensstand an. Unsere Konzepte können wir an digitale Formate flexibel anpassen.

Workshops und Trainings geben wir auch in Zusammenarbeit mit beispielsweise folgenden Trägern:

  • Ijgd – Internationale Jugend Gemeinschaftsdienste
  • Blue Engineering Academy der TU Berlin
  • 2019 waren wir Projektpartner von Stiftung Bildung

Methoden, Zielgruppe, Formate

Interaktive Methoden

Lernen soll inklusiv sein und Spaß machen! Dafür nutzen wir Fokussierungsübungen, Positionierungen, World-Cafés, Collagen, Galerien und vieles mehr. Um das online zu schaffen, setzen wir auf eine Mischung aus dem Videokonferenztool Zoom und Mural.

Klimagerechtigkeit und mehr…

In unserem Basisworkshop (B) erarbeiten wir Grundlagenwissen zu Klimagerechtigkeit. Zusätzlich können mehrere thematisch Weiterführende Workshops (W) besucht werden..

Für Alle!

Unsere Workshops sind vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene konzipiert, sind aber auch für die Altersklassen darüber spannend.

Variable Länge

Die Länge unserer Workshops kann zwischen 2 und 8 Stunden variabel gestaltet werden. Auch längere Formate sind auf Anfrage möglich.

Workshopalarm

Trag dich in den Newsletter ein und wähle aus, bei welchen Workshops du bei neuen Terminen informiert werden möchtet.











Unser Angebot

Hier findest du eine Auswahl von Workshops, die das Kipppunkt Kollektiv anbietet. Unser Bildungsangebot kann super flexibel angepasst werden. Wenn du Lust auf mehr hast oder weitere Themen im eigenen Workshop bearbeiten magst, dann trag dich entweder in unseren Workshopalarm weiter unten ein oder schreibe uns einfach über unser Kontaktformular deine Fragen und Themen. Unser Kontaktformular findest Du hier.

Basisworkshop (B)

Für den Basisworkshop benötigen Menschen kein Vorwissen. Höchstens das Wissen, dass die Klimakrise existiert, ist sinnvoll.

Weiterführende Workshops (W)

Weiterführende Workshops sind für Menschen konzipiert, die sich schon einigermaßen mit Klimagerechtigkeit auskennen. Diese Workshops bauen auf dem Basisworkshop zu Klimagerechtigkeit auf. Wir können die Komplexität der Workshop-Inhalte flexibel an eure Gruppe anpassen und Inhalte auf Wunsch vertiefend behandeln. Wenn der Workshop online statt findet, dann beginnen wir mit der Technikeinführung 15 Minuten vor dem Workshopstart.

Kürzel: Klimagerechtigkeit

Die Klimakrise betrifft uns alle, aber wir sitzen nicht alle im selben Boot. Ansteigende Meeresspiegel, Dürren, Stürme und andere Auswirkungen bedrohen bereits jetzt das Leben von Menschen im globalen Süden. Die Klimakrise trifft also vor allem die Menschen, die am wenigsten dazu beitragen: Menschen aus dem globalen Süden, Frauen*, finanziell schlechter gestellte Menschen. Verantwortlich für diese Auswirkungen sind jedoch Länder des globalen Nordens und der ökologische Fußabdruck wohlhabender und privilegierter Menschen. Im Workshop fragen wir: Was ist Klima(un)gerechtigkeit? Und was können wir daraus für unser politisches Handeln und unseren Alltag mitnehmen?

Kürzel: Klima und Gender

Für Einsteiger*innen:
Klimagerechtigkeit und Geschlecht – Was hat das denn miteinander zu tun?

Man könnte meinen, dass zumindest das Klima geschlechtsneutral ist. Doch wie kommt es, dass bei Naturkatastrophen oft viel mehr Frauen* als Männer* sterben? Warum sitzen meist viel mehr Männer* am Verhandlungstisch, wenn über Klimapolitik diskutiert wird – obwohl viele Studien zeigen, dass Frauen* sich mehr ums Klima sorgen und eher bereit sind, etwas zu ändern? Wie befeuern Vorstellungen von „echten Männern“ die Klimakrise weiter? Und woher kommen all diese Unterschiede überhaupt? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen wir uns auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene, um dem auf die Schliche zu kommen, was soziales Geschlecht und Rollenbilder mit uns und dem Klima machen.

Zur Vertiefung:
Feminismus in Klimapolitik und Klimaaktivismus

Das soziale Geschlecht spielt sowohl beim Verursachen der Klimakrise eine Rolle als auch bei der Frage, wer am stärksten von Klimafolgen betroffen ist. Leider spiegeln sich patriarchale Strukturen auch bei der Entwicklung von Lösungsansätzen für Klimagerechtigkeit wieder: Oft sind es die Verursacher, die entscheiden können, was getan werden soll – nicht diejenigen, die schon an vorderster Front gegen die Klimakrise kämpfen. Klimagerechtigkeit und Feminismus gehören deshalb zusammen. Wie also könnte feministische Klimapolitik aussehen? Und wie feministischer Klimaaktivismus?

Kürzel: Klimagerechtigkeit gegen Rechts

Die Klimakrise kennt keine Grenzen, für einzelne Menschen sind sie dafür umso wichtiger. Während der globale Norden durch seine Politik und sein Wirtschaften planetare Grenzen überschreitet, schirmt er sich gegen Menschen ab, die auf Grund der Folgen der Klimakrise auf der Flucht sind. Es ist kein Zufall, dass viele politisch rechts-gesinnte Menschen die menschengemachte Klimakrise leugnen. Wie also können wir Klimagerechtigkeit und Antifaschismus zusammen denken?

Kürzel: Klima vs. Wirtschaft

Einfach gesagt: Wirtschaftswachstum führt zu mehr Produktion führt zu mehr CO2-Ausstoß führt zu mehr Klimakrise. Bevölkerungsgruppen, die unter der Klimakrise leiden, sind zumeist auch von Ungerechtigkeiten des Wachstumszwangs des Wirtschaftssystems betroffen. Doch was lässt sich dagegen tun? Eine Lösung bietet die Postwachstumstheorie an. Sie möchte eine Gesellschaft schaffen, deren Funktionieren nicht mehr auf Wachstum beruht. Ziel des gemeinsamen Wirtschaftens wäre vielmehr, ein soziales und faires Miteinander zu haben, das für alle lebenswert ist. Könnte in einer solchen Gesellschaft die Klimakrise überwunden und Klimagerechtigkeit geschaffen werden?

Kürzel: Zivil und Ungehorsam

Zehntausende Menschen haben allein in Deutschland 2019 Kohlebagger blockiert, Straßenkreuzungen besetzt oder die Schule geschwänzt, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren. Aber was bringt es bei Demonstrationen auf die Straße zu gehen? Ist es legitim Gesetze zu brechen und zivilen Ungehorsam zu leisten? Und was wurde in der Vergangenheit schon mit zivilem Ungehorsam erreicht? In diesem Workshop diskutieren wir, mit welchen Mitteln wir uns für Klimagerechtigkeit einsetzen und wie wir aktiv werden können.

Inwiefern trägt das politische System – sprich unsere Demokratie – zur Klimakrise bei? Und wie können wir Demokratie weiterentwickeln, um angemessen auf die Klimakrise zu reagieren? Anhand von aktuellen Beispielen erforschen wir, ob zwischen technikfixiertem grünem Wachstum und vermeintlicher Ökodiktatur weitere, insbesondere emanzipatorischere Ansätze liegen. Welches Potenzial haben etwa Bürger*innenversammlungen für mehr Klimaschutz? Sollte Klimaschutz in die Verfassung aufgenommen werden? Was bedeutet Klimanotstand? Müssten nicht junge Menschen ein größeres Gewicht bei Entscheidungen über ihre Zukunft bekommen? Wir diskutieren mit den Teilnehmenden wie eine „Klimademokratie“ aussehen und unter welchen Bedingungen sie funktionieren könnte.

Ob in Zeitungen, sozialen Medien oder in der eigenen Familie: Zweifel am menschgemachten Klimawandel können uns überall begegnen. Manchmal liegt es nur an unterschiedlichen Wissensständen, immer öfter steckt jedoch auch politisches Kalkül dahinter. Bestehende (Macht)verhältnisse sollen nicht verändert werden, die eigene Verantwortung wird zurückgewiesen.

In diesem Workshop sammeln wir typische Kommunikationsstrategien und -argumente von Zweifler*innen und Leugner*innen des menschengemachten Klimawandels. Wir schauen uns gemeinsam an, ob es eigentlich um Argumente geht oder um die Interessen hinter den Worten. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, wie wir gefasst und souverän Klimawandelleugner*innen entgegentreten können.

Wenn Euer Wunschthema nicht dabei ist, nehmt gerne trotzdem Kontakt mit uns auf. Vielleicht ist dazu schon etwas in Arbeit. Gerne erarbeiten wir auch gemeinsam ein neues Konzept mit Dir.

Nächste Termine

Anmeldung

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen für Workshops. Diese findet ihr entweder direkt hier auf unserer Website im Formulat unten oder auf der Website bei Kooperationspartner*innen beim jeweiligen Termin, wo ihr dabei sein wollt. Bei Onlineworkshops könnt euch auch spontan einwählen, dann besteht jedoch keine Garantie, dass ihr auch mitmachen könnt.

Ich stimme zu, dass meine angegebenen Daten vom Kipppunkt Kollektiv für die Veranstaltungsvorbereitung elektronisch gespeichert, aber niemals weitergegeben werden dürfen. Diese Zustimmung kann ich jederzeit per Mail widerrufen.(*)