
Die Welt im Umbruch: Mit Emotionen arbeiten, Solidarität stärken
17. Juni von 17:00 - 19:30
Komplexität vermitteln, Fakten und Werte reflektieren, Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglichen, utopisches Denken trainieren: all das sind wichtige Bausteine einer Bildung, die immer mehr Menschen dazu befähigen will, sich – individuell und kollektiv – auf solidarische Wege durch die Welt im Umbruch zu begeben.
Doch genügt das nicht, wenn mehrere Krisen – Klima, Rechtsruck, wirtschaftliche Instabilität, blutige Konflikte und Kriege an zahlreichen Orten in der Welt, um nur einige zu nennen – nahezu zeitgleich ihr unheilvolles Potenzial entfalten, sich miteinander verschränken und wechselseitig verschärfen. Immer mehr Menschen direkt oder indirekt von ihren Konsequenzen betroffen sind. Und das digitale 24/7-Dauerrauschen in Newsfeeds und Timelines all jenen noch einigermaßen Unbehelligten den permanenten Eindruck vermittelt, auch sie seien alles andere als sicher. Während viele soziale Bewegungen, besonders im Globalen Norden, gerade verhältnismäßig schwach aufgestellt zu sein scheinen – und gänzlich ungewiss ist, wann und wie sich auf kurz oder lang irgendetwas (wieder) ernsthaft zum Besseren wenden lassen wird.
All das kann Angst machen, Trauer, Wut, Ohnmachtsgefühle auslösen – und noch eine breite Palette anderer Emotionen. Will politische Bildungsarbeit in dieser Gemengelage einen Unterschied machen, so sollte es ihr gelingen, Menschen bei ihren Gefühlen dazu abzuholen. Warum und wie ihr das gelingen kann, das haben wir lange innerhalb des Kipppunkt Kollektivs und mit anderen Bildner*innen diskutiert. Herausgekommen ist dabei eines von sieben Kapiteln unseres neuen Leitfadens „Die Welt im Umbruch: Wie können wir mit politischer Bildung Solidarität stärken?“. Das Kapitel: „Ohnmacht, Trauer, Wut, Akzeptanz, Handlungsdrang. Vom emotionalen Umgang mit einer Welt im Umbruch“.
Unseren Arbeitsstand möchten wir weiter diskutieren, uns austauschen über besser und schlechter funktionierende Methoden, über aktuelle Herausforderungen in der emotionsfokussierten Bildung und wie wir ihnen transformativ begegnen könnten. Und darüber, wie sich mittels einer Bildung, die Empathie fördert, Solidarität stärken lässt.
Du hast Lust, dich dazu mit uns und anderen Bildner*innen auszutauschen? Toll! In wenigen Tagen öffnen wir hier auf dieser Seite die Anmeldung, sodass du dir deinen Platz sichern kannst.
Wenn du Menschen in deinem Umfeld, Freund*innen, Kolleg*innen hast, die sich ebenfalls für die Veranstaltung interessieren könnten, lad sie sehr gerne ein.
Die Veranstaltung ist von Landeszentrale für politische Bildung Berlin gefördert und deshalb für dich kostenfrei.
Wir freuen uns auf dich!
PS: Die Broschüre „Die Welt im Umbruch: Wie können wir mit politischer Bildung Solidarität stärken?“ kannst du ab sofort kostenfrei bei uns downloaden oder als gedrucktes Heft bestellen.
