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Bei gleichbleibenden Emissionen bleiben uns nur noch wenige Jahre, bis wir unser Treibhaus-Gas Budget für das 1,5°C Ziel überschreiten. Jahre, in denen beinah unvorstellbare gesellschaftliche Transformationen nötig sind. Wie können junge Menschen, die sich für das 1,5°C Ziel einsetzen, noch Hoffnung haben? Wie können wir, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, nach außen weiterhin kommunizieren, dass das gute Leben für alle möglich ist, während Resignation, Angst und Erschöpfung einige von uns übermächtigen? Und auf wen oder was hoffen wir eigentlich?

Eine hoffnungsvolle Reise in Zeiten der Klimakrise wird vom Kipppunkt Kollektiv mit interaktiven Methoden und ermächtigenden Bildungs- und Lernräumen begleitet. Der ergebnisoffene Austausch für junge Menschen reflektiert den individuellen Zugang zu Emotionen und politischer Teilhabe sowie den bewegungsnahen Umgang mit Gefühlen in der Klimagerechtigkeitsbewegung. Unsere Workshopreihe findet von Oktober bis November mit insgesamt vier einzelnen Workshop-Terminen mit jeweils zwei Stunden zu vielfältigen Bezugspunkten von Hoffnung als Emotion und körperbasierten Übungen statt.

  • 06.10. von 19-21 Uhr zum Thema: Ich packe meinen Koffer –  Modi der Hoffnung
    • Im ersten Workshop beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Begrifflichkeiten rund um das Thema Hoffnung und diskutieren die Modi der Hoffnung von Darren Webb.
  • 20.10. von 19-21 Uhr zum Thema: Abenteuer durch Privilegien & Systeme
    • Im zweiten Workshop diskutieren wir zwei Schwerpunkte. Zum Thema Privilegien stellen wir uns die Frage, wer kann Hoffnung haben? Wer nicht? Gleichzeitig analysieren wir die vorherrschenden Systeme und wie sie Hoffnung nutzen in Zeiten der Klimakrise.
  • 03.11. von 19-21 Uhr zum Thema: Nachhaltig und Mobilisierend – Unsere Reise durch den Aktivismus
    • Im dritten Workshop diskutieren, welche Hoffnung im Klimaaktivismus spielt. Emotionen sind politisch und können mobilisierend genutzt werden. Hoffnung ist jedoch auch eine Emotion, die im nachhaltigen Aktivismus eine Rolle spielt.
  • 17.11. von 19-21 Uhr zum Thema: Hoffnung auf Reisen
    • Wir möchten wir durch Embodiment-Übungen einen ganz individuellen, körperbasierten Zugang zu unseren Emotionen finden. Wir nehmen uns Zeit Hoffnung in unseren Körpern und eigenen gesammelten Erfahrungen zu spüren und zuzulassen. Wir werden gemeinsam Übungen machen, die uns als Gruppe ermächtigen unsere Reise hoffnungsvoll für ein gutes Leben für alle zu beenden.

Wenn du dich für die Reihe anmeldest, bitten wir dich zu allen Workshops zu kommen. Du kannst dich aber auch für einzelne Workshops anmelden im Anmeldeformular. Wir wissen noch nicht, wo die Workshops stattfinden, aber bemühen uns, dass die Workshops innerhalb des Berliner Rings und nahe der öffentlichen Verkehrsmitteln sowie barrierearm sein werden.
Wir freuen uns auf euch!