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Workshopkürzel: Klima und Gender 2.0 (W)

Was haben feministische Streiks und transformative Perspektiven der Wissensproduktion mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Frauen / FLINTA-Menschen sind von der Klimakrise stärker betroffen als Cis-Männer und ihre Stimmen sind auch bei klimapolitischen Entscheidungen unterrepräsentiert. Allerdings reicht eine stärkere Vertretung in der Klimapolitik nicht aus; es ist auch notwendig, globale Machtstrukturen zu überdenken und Institutionen zu entpatriarchialisieren. Gleichzeitig stammt ein Großteil des Widerstands gegen Klimaungerechtigkeiten und der Bemühungen, Alternativen für eine klimagerechte Zukunft zu schaffen, von diesen Gruppen. Was können wir in der deutschen Klimabewegung von den Widerstandspraktiken von Frauen / FLINTA lernen, die ausserhalb Europas an vorderster Front im Kampf für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit arbeiten?

Wie können wir die europatriarchale Sichtweise der Welt überdenken? Wie könnten wir unsere Wahrnehmung von Wissen anders gestalten, wie von Minna Salami formuliert? Welche anderen Wissensquellen können uns helfen, unseren Widerstand und unsere Alternativen hier in der europäischen Klimabewegung weiterzuentwickeln? Was haben Gedichte, Tanz und Musik damit zu tun?

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam mit Euch unser Augenmerk auf Lateinamerika richten, um das Konzept des feministischen Streiks, das aus der Bewegung „Ni Una Menos“ (Nicht einer weniger) hervorgegangen ist, auf den deutschen Kontext zu entwickeln und anzuwenden. Wir werden auch darüber nachdenken, warum schwarzer Feminismus für die Schaffung einer klimagerechten Gesellschaft unerlässlich ist.

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